Spielbericht SV Gottenheim

Am Samstag, den 14.09.2019 stand für die Damen des SV Deggenhausertal nach dem Aufstieg das erste Verbandsligaspiel auf dem Plan. Dafür trat man die Reise zur erfahrenen Verbandsligamannschaft aus Gottenheim an. Das neue Trainerduo Ines Quarleiter und Markus Mecking war nach intensiven Vorbereitungswochen positiv gestimmt und schickte folgende Elf ins Spiel. Im Tor stand Armbruster, davor die neu formierte Viererkette aus Fischer, Obermaier, Rückkehrerin Knisel und Braun. Die Doppelsechs bildeten Mutter und Friedel, die von den Außen Kopp und Rößler Al. flankiert wurden. Friese auf der Zehn und Rößler An. Im Sturm komplettierten die Startelf. Auf der Bank nahmen vorerst Reichle, Steinhart und Quarleiter platz.

Mit einer gehörigen Portion Respekt und Nervosität startete man die Mission Punktegewinn in der Verbandsliga. Hierfür erwischte man einen Traumstart, denn nach nur 25 Sekunden durften die SVD Damen zum ersten Mal jubeln. Nach einem Rückpass der Gottenheimer auf die Torhüterin war Rößler An. hellwach und spitzelte der Torhüterin den Ball vom Fuß, hinein ins Tor. Mit dieser blitzartigen 1:0-Führung im Rücken spielten die Damen des SVD weiter frech auf und ließen den Gastgeber vorerst nicht ins Spiel finden. In Minute 8 spielte Mutter einen langen Pass auf Rößler An., diese flankte von der rechten Seite in die Mitte auf ihre Schwester Rößler Al., die unhaltbar zum 2:0 abschloss. Ab der 20. Spielminute fand auch der SV Gottenheim immer besser ins Spiel. Durch eine schöne Einzelaktion von Werz die sich über die rechte Seite durchtankte und trocken ins lange Eck vollstreckte, verkürzte der Gastgeber auf 2:1 (27.). Doch nur eine Zeigerumdrehung später war der alte Torabstand wiederhergestellt. Friese schickte Rößler An., diese umdribbelte die Abwehrspielerin und die Torhüterin und schob überlegt zur 3:1 Fürung ins lange Eck. Erneut durch ein starkes Solo von Werz konnte Gottenheim zum 3:2 Halbzeitstand verkürzen.

Die 2. Halbzeit begann wieder mit einem Blitzstart der SVD Damen, doch Kopp schoss knapp über das Tor. Auch auf der Gegenseite konnten Knisel und Rößler Al. In höchster Not klären. Reichle kam für Kopp ins Spiel und sollte über die rechte Offensivseite für neuen Schwung sorgen.

Nach einem Angriff der Gottenheimerinnen wurde zur Ecke geklärt, diese fand Bühler, die mit einem schönen Kopfball den Ausgleich zum 3:3 erzielte. Auch auf der Gegenseite sorgte ein Eckball für das nächste Tor. Friese schlug den Eckball mit Effet Richtung Fünfmeterraum und durch eine Unstimmigkeit zwischen Torhüterin und Abwehrspielerin landete der Ball im Gottenheimer Tor (67. 4:3). Doch der Gastgeber ließ sich auch davon nicht schocken und konnte nach durch Brenn erneut den Ausgleich erzielen. Während der Entstehung dieses Tores verletzte sich Braun und Steinhart kam neu ins Spiel. Beinahe wären die SVD Damen erneut in Führung gegangen, doch die Latte rettete für den SV Gottenheim nach einem sehenswerten Weitschuss von Mutter. Quarleiter sollte anschließend mit ihrer Erfahrung für Stabilität sorgen und ersetze Friedel positionsgetreu im defensiven Mittelfeld. In der 80. Spielminuten kam es zu einem großen Aufreger! Rößler An. lief alleine auf das gegnerische Tor zu, legte den Ball an der heraus eilenden Torhüterin vorbei und war von dieser nur durch ein Foulspiel zu stoppen. Doch die Pfeife des ansonsten fehlerfreien Schiedsrichters blieb stumm. Zu allem Übel kam es noch bitterer für die SVD Damen als der Schiedsrichter in der letzten Spielminute, nach einem regelwidrigen Kontakt im SVD-Strafraum, berechtigt auf den 11-Meter-Punkt zeigte. Brenn lief zum Strafstoß an, Armbruster ahnte die Ecke und touchierte mit den Fingerspitzen den Ball, doch der Ball schlug trotzdem zum 5:4-Endstand für den SV Gottenheim im Tor ein.

So verlor man in einer temporeichen Partie den verdienten Punkt auf unglückliche Art und Weise in letzter Minute. Nichtsdestotrotz kann man auf die vorgetragene Leistung stolz sein und daran anknüpfen.

Zum 1. Heimspiel erwarten die SVD Damen am Samstag, 28.09.2019 den Mitaufsteiger SC Hofstetten im Kneisslerstadion.