Okt 17

Spielbericht SG Schliengen-Neuenburg

Nach dem hart erkämpften Punkt letzte Woche im Kneissler-Stadion gegen Marbach, mussten wieder 3 Punkte her. Klare Anweisungen der Trainer: Sieg!!!
Das Trainer-Team schickte folgende Elf auf den Platz:
Wie gewohnt im Tor Stett, vor ihr die Viererkette aus Reichle, Fischer, Obermaier und Rößler C. Die Außenbahnen wurden von Großhart und Rößler Al. besetzt, die aus der Mitte von Mutter und Quarleiter unterstützt wurden. Im Sturm wie gewohnt Rößler A. und Bussek. Leider wollte niemand die 3 stündige Fahrt nach Schliengen im Rheintal auf sich nehmen und so fand sich Steinhart ganz alleine auf der Ersatzbank wieder.
Die Damen aus Schliengen-Neuenburg hatten gleich in der 3. Minute die erste gute Aktion, diese wurde aber von Stett gut abgewehrt. Während der gewohnten Anfangsschwäche der SVD-Damen, kam Schliengen einige Male gefährlich vor das Gehäuse. Der SVD tat sich bisher im Offensiv Bereich sehr schwer und konnten sich vorerst keine klaren Chancen erspielen.
Dann aber endlich die erste Chance in der 15. min für den SVD. Die Ecke von Bussek konnte nicht vollständig geklärt werden und kam erneut zu Bussek zurück, die den Ball nochmals in den Strafraum bringen konnte. Dort wartete Großhardt, die den Ball nicht im Tor unterbringen konnte.
In der 18 Minute endlich der Befreiungsschlag für den SVD. Obermaier spielte einen langen Ball auf Rößler Al., die in Richtung Tor marschierte und auf das Tor schoss. Der Torwart hatte den Ball nicht sicher und prallte ihn Bussek direkt vor die Füße, die zum 0:1 nur noch einschieben musste.
In den folgenden Minuten hatte der SVD deutlich mehr Ballbesitz und erarbeiteten sich viele gute Chancen. In der 20. Minute hinterlief Rößler Al. Großhardt, die ihr den Ball in den Lauf spielte. Die Flanke wurde von der Schliengener Defensive per Kopf geklärt.
Wieder kam ein langer Ball von Obermaier auf Rößler A. die die komplette Defensive der Gegner überrannte, jedoch aus spitzen Winkel nur das Außennetz traf.
Durch einen schnellen Konter über die rechte Seite, kamen die Schliengener zum nicht unverdienten Ausgleich (24.).
Quarleiter erkämpfte sich gekonnt den Ball am Mittelkreis und schickte mit einem präzisen Ball Rößler Al. auf die Reise, diese konnte ihre Schnelligkeit ausnutzen und überlegt ins lange Eck zum 1:2 einschieben (31.).
Wieder einmal kam ein langer Ball aus der Mitte auf Rößler Al. die wiederum die Defensive stehen ließ, die Torhüterin umkreiste und sicher zum 1:3 verwandelte (36.)
In der 38 min kam es zur kurzen Unterbrechung, da Bussek ausgeknockt wurde. Die restlichen Spieler nutzen bei tropischen Verhältnissen die Gelegenheit zur Trinkpause.
Der anschließende Einwurf wurde fair zu Rößler C. geworfen, die wiederum gleich auf Quarleiter passte, diese fand mit einem langen Ball Rößler A. die zum geliebten Sprint anzog und sicher ins kurze Eck zum 1:4 erhöhte (39.). Somit ging es mit verdienter Führung für den SVD in die Halbzeitpause.
Gleich nach Wiederanpfiff konnte die Schliengener Stürmerin nur durch ein Foul gestoppt werden. Den anschließenden Freistoß konnte Höferlin aus 20m an der Mauer vorbei zum 4:2 einschießen (47.).
Durch den Treffer wurde das Spiel von den SVD-Damen fahriger und die Defensive bekam mehr zu tun und auch Stett konnte sich das ein oder andere Mal auszeichnen.
Nach kurzem Durchhänger fanden die SVD-Damen durch gute Chancen von Quarleiter, Rößler A. und Rößler Al. zurück ins Spiel.
Ein Angriff der SGSN wurde unterbunden, Steinhart behielt den Überblick und spielte einen langen Ball auf Bussek die im 1 gegen 1 Siegerin blieb. Neuer Spielstand in der 80. min 2:5.
Den Schlusspunkt setzte Kapitän Rößler A. die sowohl Abwehr als auch Torwart stehen ließ und den Ball zum 2:6 über die Linie drückte (87.).
Nach wohlverdienten 3 Punkten im Rheintal mit anschließender Stärkung (Danke Quarli) ging es auf die stauintensive Heimreise zurück ins schöne Deggenhausertal.
Das nächste Spiel unsere Damen 1 findet im geliebten Kneissler-Stadion am Samstag den 21. Oktober statt. Mit dem SV Titisee ist der direkte Tabellennachbar zu Gast. Anpfiff 16 Uhr.