Wolfgang Rößler zum Ehrenvorsitzenden ernannt – Ehrung für Klaus Mutter

Wolfgang Rößler zum Ehrenvorsitzenden ernannt
Klaus Mutter erhält die goldene Ehrennadel des SBFV

Am vergangenen Freitag fanden sich 140 Gäste im Feuerwehrgerätehaus in Wittenhofen ein, um Wolfgang Rößler für seine 30 jährige Tätigkeit als 1. Vorsitzender des SV Deggenhausertals zu danken.
An einem kurzweiligen Abend brachten die verschiedenen Redner aus unterschiedlichen Blickwinkel die vergangenen drei Jahrzehnte alle Besuchern näher und würdigten die Verdienste des in diesem Rahmen zum „Ehrenvorsitzenden“ ernannten Wolfgang Rößler. Ebenfalls geehrt wurde er vom Badischen Sportbund durch den Vertreter der Vereine Herr Karle, der im Namen des BSB die Medaille des Sports überreichen durfte.
Keinen besseren Anlass für eine Ehrung konnte sich der Vorsitzende des Bezirks Bodensee Konrad Matheis ausdenken um nicht nur Wolfgang Rößler ein Präsent zu überreichen, sondern auch Schiedsrichter Obmann Klaus Mutter die Verbandsehrennadel in Gold des SBFV für seine Verdienste anzustecken. Klaus Mutter ist auch Im SVD eine tragende Säule der gut funktionierenden Schiedsrichter Abteilung und steht als Beobachter, Helfer und Schiedsrichter immer zur Verfügung wenn „Not an der Pfeife“ ist oder es darum geht die Schiedsrichter bei uns im Vereinsheim bestens zu versorgen.

Der SVD bedankt sich nochmals ganz herzlich bei der ganzen Familie Rößler und bei Klaus Mutter für die vergangene und die immer noch andauernde Unterstützung!
Außerdem möchte sich die Vorstandschaft bei allen Redner und Helfern die zu einem sehr gelungenen Abend beigetragen haben ebenfalls ganz herzlich bedanken.

Neue Trikots für die Damen

Die erste Damenmannschaft darf sich über neue Trikots freuen. Die Mannschaft und Trainer sowie der Verein bedanken sich ganz herzlich bei der Firma Hasenfratz aus Grünwangen und bei Inhaberin Alexandra Jelitte – von Ow für die Trikotspende

Traditionelles Bockbierfest

Auch in diesem Jahr lädt der Förderverein des SV Deggenhausertal zum traditionellen Bockbierfest in die Alfons Schmidmeister Halle nach Wittenhofen ein. Am Samstag Dirndl und Lederhosen Party mit den Albkrachern. Am Sonntag Frühschoppen mit der Jugendkappelle Deggenhausertal und dem MV Homberg-Limpach.
Wir freuen und auf ihren Besuch

Wir trauern um Werner Hübschle

Der SV Deggenhausertal trauert um sein treues und langjähriges Mitglied Werner Hübschle, der nach über einjährigem Kampf am Ende diesen doch verloren hat.
Wir werden Werner als die treue Seele im Verein im Gedächtnis behalten. Sein außergewöhnlicher Einsatz beim Bau unserers Vereinsheims, bei allen nach dem Bau anfallenden Arbeiten und bei allen unterjährigen Arbeits- und Festeinsätzen war und ist unersetzlich. Mit viel Eifer war er immer da, wenn man eine helfende Hand gebrauchen konnte und sein Humor half oft auch nach der schlimmsten Niederlage, mit einem Lächeln nach Hause gehen zu können.
Trotz Krankheit war er, sofern irgendwie möglich, bis zuletzt ein gern gesehener Besucher und Helfer bei uns auf dem Sportgelände.
Wir sprechen der Familie Hübschle und allen Angehörigen unser herzliches Beileid aus.
Wir vermissen dich!!!

Im Namen aller Mitglieder Die Vorstandschaft des SV Deggenhausertal

C-Jugend des SV Deggenhausertal gewinnt Besuch im Schwarzwaldstadion

Den SC Freiburg einmal hautnah erleben – dieser Wunsch ging für die C-Jugend des SV Deggenhausertal am vergangenen Wochenende in Erfüllung. Die jungen Sportler hatten bei der Gewinnspielaktion „Erlebe Deinen Verein hautnah“ des BGV / Badische Versicherungen teilgenommen. Der Gewinn: Ein Besuch der Bundesligapartie des SC gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Herr Dijon von der BGV übergab im Deggenhausertal die begehrten Tickets an Trainer und Spieler des SV Deggenhausertal.
Einfach ein tolles Erlebnis
Am Spieltag freute sich der Fußballnachwuchs dann über einen starken Ausflug zu den Profis. Mit dem Bus ging es auf einer kurzweiligen Fahrt ins Stadion. Dank einer Spende der Fa. EuroSportsTurf wurde jeder Spieler vor Anpfiff des Spiels noch mit einem Fan-Schal ausgestattet, bevor auf den reservierten Sitzplätzen das spannende und torreiche Spiel genossen wurde. Für alle Jugendspieler war es ein tolles Erlebnis, an das sie sich noch lange erinnern werden. „Wir freuen uns, wenn wir den Kids mit unserer Aktion eine solche Freude machen können“, resümiert Herr Dijon.

Das Sportengagement des BGV
Der BGV engagiert sich für den Sport in ganz Baden. Dabei hat der Versicherer in erster Linie den Nachwuchs im Blick und fördert den Teamsport auf Amateurebene insbesondere. Mit Programmen wie „Erlebe deinen Verein hautnah“ und der „BGV-Trikotaktion“ oder auch mit individuellen Förderungen von Mannschaftssport in der Region ist der BGV nah an der wichtigen ehrenamtlichen Arbeit in und um die Vereine. Dazu gehören auch die Partnerschaften mit den badischen Topclubs SC Freiburg, Karlsruher SC und Rhein-Neckar Löwen.

Einladung Josef Mutter Jugendtage

Auch in 2019 veranstaltet der SV Deggenhausertal wieder seine traditionellen Josef-Mutter-Tage vom 27.06. bis zum 30.06.2019 im Kneisslerstadion in Obersiggingen. Ab sofort können sich alle interessierten Vereine für das Turnier anmelden.
Alle weiteren Information gibt es hier in der offiziellen Einladung:

Skatturnier – NEUER BEGINN

ACHTUNG: Der Treffpunkt für das Skatturnier wurde auf 13:45 Uhr vorverlegt, damit das Turnier pünktlich um 14 Uhr beginnen kann!!
Auch in diesem Jahr veranstaltet der SV Deggenhausertal wieder sein jährliches Skatturnier.
Wer Lust und Zeit hat ist herzlich eingeladen.

Wann: 19.01.2018 – 14:30
Wo: Sportheim in Obersiggingen
Anmeldung und alle weiteren Infos bei:
Peter Hatzing
Email: peter.hatzing@t-online.de
Tel: 07555-5780

Wintervorbereitung Aktive

Kaum ist die Hinrunde beendet wird 2019 schon ihre Schatten voraus:
Die Wintervorbereitung beginnt am 11.02.2019

Der vollständige Plan als PDF hier zum Download

Bericht Jahreshauptversammlung

Am Freitag, den 23.11.2018 trafen sich 112 passive und aktive Mitglieder des Sportverein und des Förderverein des Sportverein Deggenhausertals im Gasthaus zum Sternen in Obersiggingen. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzenden Peter Hatzing und Wolfgang Rößler und dem Tagesordnungspunkt Totengedenken trugen die jeweiligen Verantwortlichen ihre Berichte vor. Die Schriftführer berichteten von den umfangreichen Aktivitäten, die die beiden Vereine 2017 unter Mithilfe der Mitglieder durchgeführt hatten. Das Highlight war hier mit Sicherheit der Bau des neuen Kinderspielplatzes am Sportgelände. Ebenfalls Positives gab es von den Kassier zum Thema Finanzen: dank der hohen Anzahl an Arbeitseinsätzen, der unglaublichen Unterstützung durch Sponsoren, sowie der Beiträge der fast 700 Mitglieder (davon der inzwischen auf über 80 Mitglieder angewachsene 99er-Club) konnte man am Ende einen Gewinn einfahren. Angesichts der hohen Kosten für den Spielbetrieb und die eigenen Sportplätze, sowie mit dem Hinblick auf kommende Projekte jedoch auch ein nötiger Zugewinn. Die Kassenprüfer hatten ebenfalls keinerlei Mängel feststellen können. Jugendleiter Thomas Gäng konnte überwiegend gute Nachrichten aus dem Jugendbereich vorbringen. Auch wenn es gerade in den älteren Jugenden und bei den Mädchen Mannschaften teilweise an Spielern fehlt, konnte man die bisherige Vorrunde gut durchführen und hat jetzt auch nach längerer Suche alle Trainer Posten besetzen können. Positiv hervorzuheben ist mit Sicherheit, dass man bis auf eine Jugendmannschaft ohne Spielgemeinschaft auskommen kann, was in der heutigen Zeit eine Seltenheit für einen kleinen Verein darstellt. Die 160-180 Jugendlichen treten in allen Altersklassen an, gerade im sehr jungen Nachwuchsbereich kann man mit positiven Zahlen aufwarten.
Spielausschussvorsitzender Lothar Knisel hatte die Aufgabe über die Geschehnisse der aktiven Mannschaften zu berichten. Nach dem Abstieg der ersten Mannschaft aus der Bezirksliga konnte man bei den Herren alle Spieler halten, zwei Neuzugänge und zusätzlich einige Jugendspieler bei den Aktiven integrieren. Mit Tabellenplatz zwei, zwei und drei stehen die Herren eins, zwei und drei sehr gut da und haben noch alle Möglichkeiten um die Meisterschaft einzugreifen. Noch besser sieht es bei den Damen aus. Im dritten Landesligajahr grüßen die Damen eins von ganz oben als Herbstmeister. Die zweite Damenmannschaft profitiert ebenfalls von dem großen Kader und dem vergrößerten Trainerteam und kann als zweiter in der Kreisliga A auch noch auf Platz 1 aufschließen.

Im Anschluss folgte nach einem kurzen Resumé durch Vorstand Wolfgang Rößler der emotionalste Teil des Abends. In einer Abschiedsrede verabschiedete Wolfgang Rößler nach fast 30 Jahren als erster und 4 Jahren als zweiter Vorstand mit einem Rückblick über seine Tätigkeiten von der Mitgliederversammlung. Mit der Fusion der beiden Altvereine und dem Bau der neuen Sportanlage sind hier nur die beiden Höhepunkte erwähnt. Nach dem Dank an seine Familie erhoben sich alle Anwesenden und applaudierten zum Ende einer Ära.

Tagesordnungspunkt 8 und 9 übernahm dann Bürgermeister Fabian Meschenmoser: Dessen Vorschlag zur Entlastung der Vorstandschaft wurde einstimmig angenommen. Durch den Rücktritt von Vorstand Rößler gab es im Hauptverein dann einige größere Veränderungen. Alle Vorschläge wurden offen und einstimmig von der Versammlung gewählt und somit wurden folgende Posten neu besetzt:
1. Vorstand: Benedikt Caspari (bisher 2.Vorstand)
2. Vorstand: Lothar Knisel (bisher Spielausschuss)
Spielausschuss: Jan Bentele (bisher Aktivenvertreter)
AH Vertreter: Mathias Hartmann (neu)
Aktivenvertreter: Tobias Linsenboll (neu)
Elternvertreter: Margot Trübenbacher (neu)
Roman Föhl: Schriftführer Jugend (neu)

Außerdem ersetzt Jan Weißmann Fabian Seubert als Kassenprüfer. Alle anderen Posten waren bereit sich für eine Wahlperiode von zwei Jahren zur Verfügung zu stellen. Die von der Jugendversammlung gewählte Vorstandschaft wurde ebenfalls bestätigt.
Als erste Amtshandlung durfte Vorstand Caspari dann die freudige Aufgabe übernehmen, verdiente Mitglieder zu ehren. Die ausscheidende Alexandra Holste wurde für ihre 6-Jährige Tätigkeit als Elternvertreterin in der Jugendvorstandschaft ein Geschenk überreicht. Eine ganz besondere Ehrung die man vermutlich nur noch selten erleben darf, war dann die des langjährigen Kassier Joseph Zurell: seit 1973 (damals noch Sportfreunde Deggenhausertal) ist er Herr über die Finanzen. Neben allen überhaupt möglichen Ehrungen von Verband und DFB Seite durfte der neue Vorsitzende dann ein kleines Präsent und eine Urkunde für 45 Jahre Vorstandschaft überreichen.

Zum Abschluss unter Wünsche, Sonstiges und Anträge brachten dann noch einige Wegbegleiter von Wolfgang Rößler einige unterhaltsame Anekdoten und einen Toast auf den scheidenden Vorstand aus, die eine gelungene Veranstaltung positiv abrundeten. Weitere Anträge der Mitgliederversammlung wurden aufgenommen und werden in der nächsten Vorstandssitzung besprochen.

Somit beendete Caspari die Jahreshauptversammlung gegen 22 Uhr mit den besten Wünschen für die anstehende Adventszeit.

Schiri-Mangel – gute Zeiten für Nostalgiker

Kleine Ausführung von K.-H. Arnold, Pressewart des Bezirk Bodensees. Auch der SVD sucht immer wieder Nachwuchs im Bereich der Schiedsrichter. Auch Damen und Herren des „älteren“ Semesters sind herzlich eingeladen sich beim anstehenden Schiedsrichter Lehrgang anzumelden. Falls jemand Interesse hat bitte einfach bei einem Vorstandsmitglied des SVD melden.

Neulingslehrgang ab 18. Januar kann Nöte nur lindern

Der 18. Januar 2019 ist sowohl für die Fußballvereine des Bezirks Bodensee als auch für die Schiedsrichtergilde ein ganz wichtiges Datum. Es ist der Tag, an dem im Stockacher Nellenburg-Gymnasium um 19.30 Uhr der Neulingslehrgang „angepfiffen“ wird und die Richtung weist, inwieweit der Spielleiter auch künftig noch „vom Verband geschickt“ werden wird. Sicher ist aber jetzt schon: Der Lehrgang wird bestenfalls helfen, die ärgsten Nöte etwas abzumildern, eine entscheidende Verbesserung der Situation ist nicht zu erwarten. Die Vereine müssen sich darauf einstellen, dass nach der Winterpause vermehrt Spiele ohne amtlichen Schiedsrichter stattfinden werden. In welchem Umfang, das ist auch abhängig vom Erfolg des Lehrgangs.

Gemeinhin erinnert sich jeder daran, dass früher ohnehin alles viel besser war als heutzutage. Fast schon paradiesisch zu nennende Zustände herrschten überall, wenigstens in der Erinnerung. Wer nun also das „Glück“ hat, seit gut einem halben Jahrhundert ehrenamtlicher Mitarbeiter in einem Fußballclub zu sein, der darf sich freuen, denn zumindest bei den Schiedsrichtern kehren „die guten alten Zeiten“ zusehends zurück, nicht aber die Schiedsrichter. Immer häufiger werden die Vereine die Spiele ihrer Mannschaften wieder selbst leiten müssen. Damals mussten vor allem die Jugendleiter am Samstagmorgen lange suchen, bis sie unter den Eltern und Betreuern Willigen fanden, die als Schiedsrichter zu amtieren bereit waren. Und man weiß auch heute noch bei den Betroffenen, auf welchen Plätzen es seinerzeit als Auswärtsclub fast unmöglich war, so zum Erfolg zu kommen, wenn der vereinseigene Spielleiter „zu stark“ war…

Der Mangel an ausgebildeten Unparteiischen nimmt nicht nur am Bodensee Formen an, die mit dramatisch recht gut beschrieben sind. „Schuld“ zu verteilen für diesen Umstand, das erscheint genauso unnötig wie unmöglich, denn die Zahlen sprechen für sich. Standen dem SR-Einteiler vor einigen Jahren noch fast dreihundert Referees zur Verfügung, wäre es heute schon über 200 regelmäßig pfeifende Schiedsrichter froh. Durch eine Vielzahl sich auch noch mit anderen Aktivitäten der Unparteiischen überschneidenden Termine ist die Zahl der zu besetzenden Spiele höher als die Zahl der dafür vorhandenen Schiedsrichter. Natürlich haben auch die Vereine mit den zurückgehenden Mitgliederzahlen zu kämpfen, aber dies ist nicht allein das Problem. Würden die Vereine -Offizielle, Spieler und auch Zuschauer- mit ihren Spielern so umgehen, wie es heutzutage gegenüber dem Schiedsrichter immer häufiger der Fall ist, dann gäbe es schon längst keine Mannschaften mehr. Und wenn dann der Vorstand eines Kreisliga B-Vereins sich gar noch zu der Meinung versteigert, die Schiedsrichter seien wegen einiger Vorkommnisse „extrem negativ“ gegen seinen Verein eingestellt, dann muss schon die Einschätzung eigener Wichtigkeit hinterfragt werden. Tatsache ist allerdings, dass es Vereine gibt, bei denen Schiedsrichter inzwischen die Übernahme von Spielleitungen ablehnen.

Interessant mag in diesem Zusammenhang die Feststellung des DFB in der SR-Zeitung sein, dass im Spieljahr 2017/2018 bei insgesamt über 1,5 Millionen ausgetragenen Amateurspielen deutschlandweit lediglich 2.866 Schiedsrichter von Gewalt oder Diskriminierung betroffen waren. Dazu kommt aber sicherlich auch noch eine kräftige Dunkelziffer nicht gemeldeter Vorfälle. Dass jeder einzelne Fall einer zuviel ist, muss nicht ausdrücklich erwähnt werden. Sicher ist aber genauso, dass das Schiedsrichterwesen eine verantwortungsvolle Aufgabe ist, deren Bewältigung den Lehrgangsteilnehmern auch im täglichen Leben helfen kann. Führungsqualitäten werden gefördert und gleichzeitig kameradschaftliche Teamarbeit gefordert. Teilnehmer müssen in der Regel spätestens im April 2019 das 14. Lebensjahr vollenden, über Ausnahmen kann im Einzelfall geredet werden.

Der Schiedsrichterlehrgang dauert vom 18. Januar bis 2. Februar 2019. Dreimal am Freitagabend und dreimal Samstag ganztags werden die Teilnehmer vom Lehrstab unter Leitung von Bezirkslehrwart Dario Litterst ausgebildet. Die Schiedsrichtervereinigung Bodensee führt den Lehrgang für Schiedsrichteranwärter wiederum im Nellenburg-Gymnasium Stockach durch.

Weitere Informationen:
Anmeldung und Infos